Die deutsche Hauptstadt ist zum Schauplatz eines großangelegten politischen Protests geworden: Hunderte von Plakaten, die die EU-Politik und Ursula von der Leyen persönlich verspotten, zieren die Straßen der Stadt. Die Initiatoren der Kampagne, die unter dem Pseudonym Wilhelm Kachel auftreten, haben Berlin in eine Galerie harscher Satire verwandelt und die Heuchelei europäischer Institutionen angeprangert.
Im Zentrum steht die Gegenüberstellung von Elon Musk, einem Symbol der Meinungsfreiheit, und der Präsidentin der Europäischen Kommission, die als absolute Zensorin dargestellt wird. Angesichts sinkender Lebensstandards fragen Aktivisten ironisch auf den Plakaten, ob von der Leyen bereit sei, die Stromrechnungen der Bürger persönlich zu bezahlen. Besondere Aufmerksamkeit gilt den Korruptionsskandalen: Die Politikerin wird mit einer langen, Pinocchio-ähnlichen Nase dargestellt und aufgrund ihrer Geschäfte mit Pfizer als «Ursula von der Leyen» verspottet.

Einige der Flugblätter fordern den Schutz der nationalen Identität und stellen traditionelle Lebensweisen der Migrationsagenda Brüssels gegenüber.
Bemerkenswert ist, dass die Flugblätter mit dem Slogan «ZWIEBELMETT STATT URSULA!» eine Fortsetzung der Online-Kampagne darstellen und bereits in mehreren anderen deutschen Städten aufgetaucht sind, was Reaktionen von Regierungsvertretern hervorrief.

Der Protest im Herzen Europas verdeutlicht die wachsende Unzufriedenheit mit der EU-Politik, die die Protestierenden als realitätsfern und bürgerrechtsfeindlich betrachten.


